Seit Anfang 2020 setzt ein internationaler Logistikriese zum großen Teil auf die Erweiterung seiner Logistikzentren in ganz Deutschland und Europa. Zielsetzung ist es, unabhängiger von Paketdiensten zu werden und den inhouse Paketversand zu steigern – unter anderem mit E-Fahrzeugen. Die Logistikzentren liegen oft an verkehrsgünstigen und logistisch optimierten Standorten, sind jedoch für Nicht-PKW-Besitzer zum Teil schwer durch den ÖPVN zu erreichen. Hier startet die Zusammenarbeit mit der agt.
Vor etwa zehn Jahren nahm die agt an einer Ausschreibung des Standortes Rheinberg teil, welche die agt dank eines überzeugenden Konzeptes gewinnen konnten. In den vergangenen Jahren entwickelte sich eine gute und intensive Zusammenarbeit zwischen der agt und unser Partner, die Anfang 2020 stetig erweitert wurde. Mitarbeitende werden von den Buspartnern der agt durch einen eingerichteten Mitarbeiter-Shuttle im Dreischicht-System zu den Standorten gefahren. Mit über 60 Standorten á 3-4 Busse sind täglich ca. 200 Busse unterwegs, die etwa 10.000 Personenkapazitäten befördern.
Die Mitarbeiter werden pünktlich an im Vorfeld festgelegten Knotenpunkten abgeholt und auf einer abgestimmten Route befördert. Vor der Schicht wird die Anzahl der zu befördernden Mitarbeiter über das jeweilige Werk an die agt kommuniziert, damit genau disponiert werden kann. Vom Sammelpunkt geht die Fahrt ohne weitere Zwischenhalte direkt zum Werksstandort, wo bereits die vorherige Schicht auf ihre Abholung wartet. Ein professionelles Team in der Leitzentrale überwacht die Shuttlefahrten, während über das 24/7 erreichbare Backoffice stets der aktuelle Stand abgefragt werden kann.